Was Mass Effect und Lampen gemeinsam haben
Der @rstockm hat (u.a. in der Wikigeeks-Folge WG026) eine ganz interessante – wenn auch nicht haltbare* – These aufgestellt: Wir wären alle mit dem Mass Effect 3-Ausgang zufrieden… wenn es das Internet nicht gäbe. Denn dann würden wir uns alle gar nicht so sehr mit den unterschiedlichen Enden, den Fehlern und Lücken in der Story, etc. beschäftigen sondern wären mit unserem Durchlauf ganz zufrieden. Und würden einfach das nächste Spiel rauskramen.
Nicht zu Mass Effect 3, aber zu Reviews, gibt es einen sehr treffenden Comic dazu:
*nicht haltbar weil: Die “verschiedenen” Enden lassen sich recht fix durchspielen, das Internet braucht es dazu also gar nicht. Und Gedanken machen konnte sich auch schon jeder vor Zeiten der Über-Digitalität.
Versteckte Übergröße
Als großer Fan von QR-Codes (Wikipedia: QR-Codes) freue ich mich nicht nur über die wunderbaren Wohnungsaufkleber (dank @Silencer in meinem Besitz befindlich) sondern vor allem über den “Siegeszug”, den sie derzeit erfahren. Auch wenn ich mich manchmal frage, ob es für bestimmte Dinge nicht auch ohne gegangen wäre… Nein, auf die Aufkleber werde ich keinesfalls verzichten! Aber neulich stand ich dann doch Mal vor einem Monstrum, bei dem ich nicht wirklich wusste, wie mir geschieht.
Aber von Anfang an….
Wartung, die
… und dafür “Lob, das”. Sehr coole Idee von duden.de zur Information über die Wartungsarbeiten am 31. Januar 2012. Muss man ja auch mal sagen.
Wie HRS Kritik zur Empfehlung macht
Statt dicker Gastgeber-Verzeichnisse oder diverser Hotel-Prospekte im Briefkasten zu haben, war es irgendwann so schön einfach, hübsche Homepages mit Galerien vorab online besuchen zu können. Als dann noch die Direktbuchung dazu kam, sogar noch ein Belegungs-/Verfügbarkeitsplan, machte es noch mehr Sinn. Dann kamen die Buchungsportale – sie haben es noch komfortabler gemacht, eine kurze oder lange Reise am Reisebüro vorbei zu organisieren und all die passenden Unterkünfte inklusive Empfehlungen via Bewertungen auf einen Blick zu bekommen. Das Internet hat uns schon viele tolle Dinge gebracht.
Auch für Hoteliers haben die Portale natürlich Vorteile: deutlich mehr Aufmerksamkeit als sie über ihren eigenen Auftritt alleine generieren, professionelles Marketing, neue Zielgruppen und im Idealfall natürlich mehr Gäste. Sie zahlen dafür mit einer Kommission, die bei jeder durch ein Portal vermittelten Buchung fällig wird, treten also einen gewissen Prozentsatz des Gesamtpreises ab. So weit, so klar. Was mir neu war: Interessanterweise waren diese Prozentsätze bislang alles andere als einheitlich – nicht nur, was unterschiedliche Portale angeht, sondern auch, was die Partnerverträge eines Portals für unterschiedliche Hotels anbetrifft. Das hat die Hoteldirektorenvereinigung Deutschland e.V. (die ich auch gerade “kennen gelernt” habe) im September vergangenen Jahres für sich selbst erst heraus gefunden – durch Mitgliederbefragung und dargelegt in der Mitteilung “Preispolitik der führenden Buchungsportale wirft neue Fragen auf” .
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Oh no.
Vielleicht die kürzeste und treffendste Beschreibung, die uns im kommenden Zirkus der vorbereiteten Mediennachrufe begegnen wird… ganz abgesehen von Wortspielen um “One last thing” oder “One more thing no more”.
Ich zerdrücke derweil ein paar Tränchen. Und halte es ganz schlicht mit Richard Gutjahr: “I salute you, Steve Jobs”
Verlorene Fakten bei Bild
Da bucht man einmal Urlaub und was ist…? Vulkanasche. Bis zum Abflug sollte sich alles wieder beruhigt haben – hoffentlich, denn wirklich gefestigte Informationen sind rar. Aber in dem ganzen Kommunikationsloch gibt es immerhin einen harten Fakt: Die Bild-Schreiberlinge haben zu viel Lost geschaut. Ganz sicher.
Beim nächsten Vulkanausbruch, sollten wir ihnen die DVDs (sicher die 37-Disk-Limited Edition*) wegnehmen. Dringend.
*Amazon-Affiliate-Link
Freud zu Besuch
Worauf ich mich bei diesem hübschen, kleinen Blog-Projekt besonders gefreut habe war die Aussicht auf vielerlei inhaltliche Experimente, die wir hier gerne starten wollten bzw. noch wollen. Endlich habe ich es nun geschafft, mich mit Storify auseinander zu setzen: Was bot sich da in den letzten Tagen mehr an, als der Twitter-Ausrutscher des Herrn Regierungssprechers? An dieser Stelle sei einmal nicht seine twitternde Rolle an sich hinterfragt (auch das ist ja gerade weit verbreiteter Sport), sondern die humoristische Aufbereitung. Ja, selbst dafür: spät dran. Trotzdem.
Meine Timeline lässt sich besonders gut mit einer Trias aus Ironie, Sarkasmus und Zynismus charakterisieren. Sehr schnell tauchen hier nicht nur die Ereignisse an sich auf sondern die entsprechenden Kommentierungen. So auch im Falle des @regsprecher.
Twitter lässt so etwas bekanntermaßen nicht durchgehen… eine Story.
Und wie finde ich nach diesem kleinen Storify-Ausflug nun den Dienst an sich? Dazu später mehr. Ein bisschen Haareraufen war jedenfalls dabei* (deswegen auch die UM TAGE verspätete Veröffentlichung) – aber auch das Gefühl: damit geht so unglaublich viel. Sehr treffende, kritische Töne gibt es derweil von Marcus Schwarze im Blog der Rhein-Zeitung.
*Denn: In der Artikelvorschau wird die eingebettete Story nicht angezeigt… erst im publizierten Artikel. Das musste ich erst mühsam heraus finden.
Muttertag… mal anders
Die Artikel von ROI-Experten (Return on Investement) zum Thema Social Media in Unternehmen häufen sich ja durchaus. Massenhaft. Pünktlich zum Muttertag gibt es entsprechende Analysen also auch einmal anders.
“What is The ROI of Your Mom?” – gefunden bei Flowtown.
Werkzeugkasten digital #
Ein ganz fantastischer Link schlich sich heute in meine Twitter-Timeline. Er führt zu einem digitalen Werkzeugkasten für Journalisten.
Julius Tröger (@digitalerwandel / @juliustroeger) hat sich die Arbeit gemacht, seine Hilfs- und Arbeitsmittel im journalistischen Alltag aufzulisten. Er kategorisiert sie nach verschiedenen Anwendungsbereichen, fasst prägnant Funktionen zusammen und führt pointiert aus, für was die Tools im Newsroom gut sein können. Ganz dem Servicegedanken – oder vielleicht treffender: einer hehren Journalisten-Einstellungen – folgend, liefert er außerdem Anlaufstellen für Hilfen, Tutorials, Downloads und bewertet selbst Vor- sowie Nachteile.
Die Sammlung, von der Hardcore-Webber sicher schon vieles kennen, macht vor allem auch eines: Lust auf das Ausprobieren. Egal ob Edelfeder, Edelblogger oder schlicht banaler Interessierter an medialem Wandel. Danke dafür!
Club Mate und Ich: Subjektives zur re:publica
Es war meine erste re:publica. 2010 habe ich die Tweets und Artikel aus der Ferne verfolgt. 2011 wollte ich dabei sein – und wusste zumindest ungefähr, auf was ich mich einlasse. Mir war klar: Es ist eben keine Fachtagung zu einem spezifischen Thema. Es kommen viele Menschen zusammen, die das Programm gestalten. Und ebenso heterogen ist dieses. Ein paar subjektive Eindrücke zur ganzen Veranstaltung möchte ich festhalten. Auch wenn an vielen anderen Stellen eigentlich schon viel zu viel gelobhudelt und gerantet wurde (… ich mag gerade gar nicht mehr alle Links raussuchen…).
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