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Wartung, die Wartung, die Wartung, die Wartung, die Wartung, die Wartung, die

Wartung, die

Feb. 2nd | Von 0 Kommentare
Wartung, die

 

… und dafür “Lob, das”. Sehr coole Idee von duden.de zur Information über die Wartungsarbeiten am 31. Januar 2012. Muss man ja auch mal sagen.

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Wie HRS Kritik zur Empfehlung macht

Feb. 1st | Von 0 Kommentare

Statt dicker Gastgeber-Verzeichnisse oder diverser Hotel-Prospekte im Briefkasten zu haben, war es irgendwann so schön einfach, hübsche Homepages mit Galerien vorab online besuchen zu können. Als dann noch die Direktbuchung dazu kam, sogar noch ein Belegungs-/Verfügbarkeitsplan, machte es noch mehr Sinn. Dann kamen die Buchungsportale – sie haben es noch komfortabler gemacht, eine kurze oder lange Reise am Reisebüro vorbei zu organisieren und all die passenden Unterkünfte inklusive Empfehlungen via Bewertungen auf einen Blick zu bekommen. Das Internet hat uns schon viele tolle Dinge gebracht.

Auch für Hoteliers haben die Portale natürlich Vorteile: deutlich mehr Aufmerksamkeit als sie über ihren eigenen Auftritt alleine generieren, professionelles Marketing, neue Zielgruppen und im Idealfall natürlich mehr Gäste. Sie zahlen dafür mit einer Kommission, die bei jeder durch ein Portal vermittelten Buchung fällig wird, treten also einen gewissen Prozentsatz des Gesamtpreises ab. So weit, so klar. Was mir neu war: Interessanterweise waren diese Prozentsätze bislang alles andere als einheitlich – nicht nur, was unterschiedliche Portale angeht, sondern auch, was die Partnerverträge eines Portals für unterschiedliche Hotels anbetrifft. Das hat die Hoteldirektorenvereinigung Deutschland e.V. (die ich auch gerade “kennen gelernt” habe) im September vergangenen Jahres für sich selbst erst heraus gefunden – durch Mitgliederbefragung und dargelegt in der Mitteilung “Preispolitik der führenden Buchungsportale wirft neue Fragen auf” .
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Der Weihnachtsmann ist tot – RIP Steve Jobs

Okt. 6th | Von 2 Kommentare

In diesen Minuten, Stunden und Tagen wird jede Menge Sinnvolles über Steve Jobs geschrieben – Würdigung seiner Innovationskraft, seines inneren Kompasses, die Stanford-Rede. Es gibt aber noch eine naive, und sehr egoistische Lesart des heutigen Tages: der Weihnachtsmann ist gestorben.

Die universelle Kraft von Weihnachten liegt im Wunder. In der Kindheit ist dies weniger ein mystisches Wunder denn ein materielles – von irgendwo her kommen Geschenke, die man sich dringend gewünscht hat, andere die einen überraschen und deren Nutzen man sich erst erarbeiten muss, und auch einige über die man sich ärgert oder die man unnütz findet. Spätestens in der Pubertät löst sich dieses Wunder nachhaltig – und mindestens bis zur ersten Liebe unwiderruflich - in schieren Materialismus auf.

In diese Lücke traten die Keynotes von Apple für mich und viele meiner Generation (*1970+). Man wartet auf einen großen Tag, konnte spekulieren, was es geben würde. Man hat sich gemeinsam versammelt – nicht mehr vor dem Weihnachtsbaum, sondern hinter einer Riege von MacBooks auf denen man Live-Blogs oder, bestenfalls, dem Live-Stream folgen konnte. Paket für Paket wurde von Steve ausgepackt, im Falle des ersten MacBook Air ganz materiell und physisch. Gerade das Warten – auf die Keynote, auf die Produkte selbst, die oft nicht direkt erhältlich waren – führte in unserer “alles direkt und sofort verfügbar” Gesellschaft eine sehr analoge, anachronistische Note der Ungeduld und Sehnsucht ein.

Heute ist ein Stück Lebensqualität gestorben – Keynotes mit Steve haben das Leben vieler Menschen stärker strukturiert als die ehemals so wichtigen christlichen Feiertage. Man kann dies anprangern, es ändert nichts an der Tatsache an sich. Natürlich kann man hoffen, dass seine Nachfolger den Spirit noch lange am Leben erhalten werden, aber machen wir uns nichts vor:

Heute ist, zum zweiten mal in unserem Leben, der Weihnachtsmann von uns gegangen.

 

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Oh no.

Okt. 6th | Von 0 Kommentare

Apple nimmt Abschied

Apple erinnert an Steve Jobs.

Vielleicht die kürzeste und treffendste Beschreibung, die uns im kommenden Zirkus der vorbereiteten Mediennachrufe begegnen wird… ganz abgesehen von Wortspielen um “One last thing” oder “One more thing no more”.

Ich zerdrücke derweil ein paar Tränchen. Und halte es ganz schlicht mit Richard Gutjahr: “I salute you, Steve Jobs”

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Kommunikations-Super-Node

Jun. 19th | Von 2 Kommentare

Wie viele Texte dieser Art fangen an mit: “Was hatten es unsere Eltern damals leicht…”? Also: Was hatten es unsere Eltern damals leicht. Es gab genau drei Kommunikationsformen: Die reale Kommunikation, den Brief und das Telefon. So gut wie jeder war darin geübt, mit allen diesen Formen umzugehen. Eine Generation später und die Sache sieht ein wenig anders aus.

Ich versuche einmal zusammenzusammeln, über welche Medien ich mit meinen Freunden kommuniziere: Telefon, eMail, Chat (Wahlweise ICQ, Skype, Jabber oder über soziale Netzwerke), SMS, Twitter (Wahlweise via Mentions oder Direktnachrichten), Push-Nachrichten (Wahlweise Ping-Chat oder WhatsApp), Videotelefonie (Wahlweise Skype oder Facetime), Direktnachrichten in sozialen Netzwerken (Wahlweise Facebook oder MeinVZ) oder Kommentare zu Statusmeldungen in Facebook oder Twitter. Nur Briefe schreibe ich keine mehr, zumindest im privaten Umfeld.

Im nächsten Schritt könnte ich nun hingehen und alle meine Freunde und andere Kontakte nach dem jeweils bestgeeigneten Kommunikationssystem einzuteilen. Ich habe tatsächlich festgestellt, das kaum einer meiner Kontakte schwer zu erreichen ist, wenn man nur herausgefunden hat, welcher Kanal diesem Kontakt am ehesten liegt. Nicht selten ist das genau ein Medium pro Person. Ich selbst dagegen fühle mich ein bisschen so wie eine Kommunikations-Super-Node, da ich auf allen oben genannten Kanälen aktiv sein muss, will ich in alle Richtungen Kontakt halten. Natürlich habe auch ich meine Präferenzen, fühle mich jedoch eher in der Position, mich hier meinem Umfeld anzupassen.
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4 Dinge, die wir uns für iOS 5 wünschen

Mai. 27th | Posted by 2 Kommentare

Ja, diese Features hätte ich wirklich gern. Aber: was für ein hübsches Design, tolle Musik, und: HELVETICA!

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Verlorene Fakten bei Bild

Mai. 25th | Von 0 Kommentare
Verlorene Fakten bei Bild

Da bucht man einmal Urlaub und was ist…? Vulkanasche. Bis zum Abflug sollte sich alles wieder beruhigt haben – hoffentlich, denn wirklich gefestigte Informationen sind rar. Aber in dem ganzen Kommunikationsloch gibt es immerhin einen harten Fakt: Die Bild-Schreiberlinge haben zu viel Lost geschaut. Ganz sicher.

Beim nächsten Vulkanausbruch, sollten wir ihnen die DVDs (sicher die 37-Disk-Limited Edition*) wegnehmen. Dringend.

*Amazon-Affiliate-Link

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Was hat das Internet uns je gebracht? Noten!

Mai. 14th | Von 1 Kommentar

Johnny Haeusler hat auf der re:publica 11 einen launigen Beitrag abgeliefert “was hat das Internet je für uns getan?”, angelehnt an die großartige Monty Python Szene. Das Publikum sollte Vorschläge in dem Raum werfen, und von Katzen bis prOn war alles dabei. Aber eben nur fast – es fehlten: Noten. Das Internet hat uns Noten gebracht. Dazu aber als Vorlauf ein kleines Döneken, vorgestern von einem Freund aufgeschnappt – heute stolzer Besitzer eines Tonstudios:

“Ich komme ja vom Dorf. Und in der Zeit, aus der ich komme, da gab es noch kein Internet. Und als kleine Cover-Band war es schwierig bis unmöglich, an die Texte zu coolen Liedern zu kommen. Einige standen auf den LPs, aber bei den anderen war es schwierig. Nun gab es da aber einen im Dorf, der sich regelmäßig hinsetzte, die Texte raushörte und abschrieb. Diese Blätter wurden dann fotokopiert und alle Bands im Umkreis von 100km nutzten die. Das Problem: er konnte eigentlich kaum bis gar kein Englisch. Was dazu führte, dass alle Bands denselben, falschen Quatsch sangen. Ich versuchte dann später in meiner Band dem Sänger die richtigen Texte beizubringen – hoffnunglos, er hatte die falschen schon viel zu tief verinnerlicht. So war das, damals.”


Songtexte im Internet zu finden ist nun nicht mehr schwierig, die entsprechenden Portale sind weithin bekannt.

Ebenfalls bekannt ist, das man auf diversen Portalen einfache Gitarrennoten findet die die zu spielenden Akkorde in einfachen Griff-Tabulaturen anzeigen, etwa so:

Wenn man etwas tiefer gräbt, findet man auch recht akribische Abschriften einzelner Passagen oder ganzer Gitarrenparts, ebenfalls als einfachen Text formatiert – hier etwa ein Ausschnitt des Solos vom obigen Stück:

Solo: ( 2nd Guitar )

e----------------------------------------------------------|
B----------3---5--------3----------------------------------|
G-----2/4-----------4--------4----2---0--------------------|
D------------------------------------------0---------0---0-|
A-----------------------------------------------1/2--------|
E----------------------------------------------------------|

e----3/5/3-------------------------------------------------|
B----3/5/3----3/5/3----3----3/5/3--------------------------|
G-------------2/4/2----0----2/4/2---2p0----2/4-------------|
D------------------------------------------3/5-------------|
A----------------------------------------------------------|
E----------------------------------------------------------|

e---------------------------------------------------------------------|
B----------3--------5----5b---5----3--------------3-----5-------------|
G----2/4-------4----------------------2----4b----------------4b-----2-|
D---------------------------------------------------------------------|
A---------------------------------------------------------------------|
E---------------------------------------------------------------------|

e---------------------------------------------------------------------|
B---------3---------5-----5b-----5------3-----------------------------|
G----2/4------4-----------------------------2----4b-------------------|
D---------------------------------------------------------------------|
A---------------------------------------------------------------------|
E---------------------------------------------------------------------|

Damit kann man auf einer Gitarre schon sehr konkret was anfangen. So weit, so bekannt. Nun gibt es jedoch eine Seite (sogar mehrere, aber einen Platzhirschen), die dieses Konzept um einige entscheidende Details erweitern:

  • > Einbindung eine Community zur dezentralen Erstellung solcher Tabulaturen. Man kann sich das vorstellen wie eine Wikipedia nur für Musik: tausende Nutzer transkribieren dort Stücke und stellen sie in einem einheitlichen Format ein. Anders als bei der Wikipedia gibt es aber nicht die “eine” offizielle Fassung, sondern pro Song teilweise dutzende, sich oft nur in Details unterscheidende Varianten, über die man wiederum abstimmen kann so dass man schnell “die beste” Fassung findet.
  • > Erweiterung der Tabulaturen auf ALLE Instrumente des jeweiligen Stücks (!), also mehrere Gitarrenlinien, Bass, Drums, Keyboard, Gesang, Chorsatz für den Background etc. Zu nahezu jedem bekannteren Stück finden sich dort also die kompletten Informationen für die ganze Band.
  • > Nutzung von zwei sehr erweiterten Notensatz-Formaten, und zwar Guitar Pro oder Power Tab
  • > Angebot eines Downloads, um diese erweiterten Notensätze in ein Desktop Programm, iPhone, iPad oder Android Gerät zu laden und dort in perfekter Notation abzuspielen (!)

Man legt sich also bei http://www.ultimate-guitar.com/ einen kostenlosen Account an und fängt an zu suchen. Zu “wish you were here” gibt es schon eine Umfangreiche Trefferliste mit 109 Einträgen, 20 davon das Original von Pink Floyd betreffend.

Nun lädt man eine der Guitar Pro Dateien in eine Software der Wahl, etwa das “Original” Guitar Pro 6:

Und hier fängt die Sache nun an, ernsthaft spannend zu werden, um nicht zu sagen: begeisternd. Wier sehen ein sauber formatiertes Notenblatt, dass sowohl einen klassischen Notensatz als auch die nützliche Tabulatur anzeigt. Die Notation ist erheblich detaillierter, bei Bendings wird etwa angezeigt, um wie viele Halbtöne man ziehen soll. Unten sieht man das komplette, transkribierte Arrangement des Songs, in diesem Fall drei Gitarren, Keyboard, Bass, Gesang und Drums. Man kann nun einfach den Notensatz umstellen auf eines der anderen Instrumente um zu sehen, wie die Stellen gemeinsam gespielt werden. Gefällt einem die Notation nicht, passt man sie einfach an die eigene Spielweise an – dafür gibt es links diverse Werkzeuge. PDF-Druck ist selbstverständlich. Mit der Mediensteuerung in der Mitte wiederum startet man: ein Midi-Modul, dass den Song mit teilweise extrem guten Software-Instrumenten abspielt, so dass man gleich hören kann wie die Passagen klingen sollen. Andere Programme ermöglichen es, ein verlinktes MP3 File so mit der Notation zu synchronisieren, dass man der Originalsong hört während man korrekt die Noten verfolgen kann. Ein auf Adobe Air basierende Alternative (Mac, Windows, Linux)  ist nicht ganz so umfangreich, aber in den Kernfunktionen ähnlich hübsch: Go PlayAlong

Und das alles zum unterwegs mitnehmen, hier etwa in der iPad Variante:

Und ja, der Wahnsinn nimmt kein Ende: in dieser App (Guitar Pro, TabToolkit ist auch prima) bekommt man unten auch noch eine Gitarre oder Klaviatur eingeblendet, die die richtigen Griffpositionen anzeigt. In diesem Fall sogar mit der Hilfe, wo die nächsten Töne sitzen, damit man eine ökonomische Gripposition wählen kann. Es ist nun gar kein Problem, direkt aus den Apps heraus die ultimate-guitar Datenbank zu durchstöbern. 60 Jahre moderner Musikgeschichte, detailliert jederzeit verfügbar.

Das scheint mir alles sehr, sehr weit entfernt zu sein von einem kleinen Dorf im niedersächsischen, in dem A4 Blätter fotokopiert wurden. Und das hat alles das Internet für uns getan, und da sag ich doch einfach mal: DANKE.

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Die Oberstufenreform – gemeinsam einsam

Mai. 11th | Von 4 Kommentare

In den letzten Tagen tritt endlich die lange gärende Reform der Oberstufe in das Licht der Öffentlichkeit. Über den didaktischen und pädagogischen Sinn kann man streiten, vor allem aber: ich nicht urteilen. Ob nun die de fakto Abschaffung von Leistungskursen und das Abwählen von unliebsamen Fächern (Physik! Chemie!) uns im Pisa-Ranking helfen wird – man wird sehen.

Was jedoch medial nicht thematisiert wird ist ein soziologischer “Nebeneffekt”: das Beibehalten des starren Klassenverbandes bis zum Abitur. Ich glaube ganz im Ernst, dass dies eine signifikante Verschlechterung für viele junge Menschen bedeuten wird, und argumentiere hier – da kenne ich mich aus – streng biographisch.

Für mich war die Oberstufe ein Segen.

Und das nicht primär wegen der Wahlmöglichkeiten, sondern weil man endlich Gelegenheit hatte andere, spannende Menschen kennenzulernen als die, mit denen man bereits seit vielen Jahren zusammen war. Dass in meiner ursprünglichen Latein-Klasse auf 27 Jungen genau 5 Mädchen kamen hat sicherlich dazu beigetragen, die Ausweitung auf nunmehr 120 Mitschüler (davon 50 weiblich!) als Befreiung zu empfinden.

Ich war kein unbeliebter Schüler in meiner Klasse, für den stellvertretenden Klassensprecher hat es immer gereicht. Aber all meine wirklich guten Freunde habe ich – mit einer Ausnahme – in der Oberstufe in anderen Kursen gefunden. Plötzlich traf man auf andere Freigeister, Anarchisten gar, und schleppte nicht eine gemeinsame Historie von vielen Jahren eingefahrener Kommunikationsmuster mit sich herum. Man konnte sich, zumindest in gewissen Grenzen, als Person neu erfinden, und dies in einem noch überschaubaren Rahmen den die Massenuniversitäten nicht wirklich bieten können.

Man muss sich das bewusst machen: ohne die Öffnung der Klassenverbände hätte ich bis zur Uni mit Sicherheit Monty Python nicht kennen und lieben gelernt, ebenso wenig Helge Schneider oder die coole Indy-Disko im anderen Stadtteil. Ich wäre nicht politisch mobilisiert worden, hätte keine anderen Tech-Geeks getroffen, mich nicht für Kunst interessiert – die Liste ließe sich fortsetzen.

Möglich, dass dies alles an der Universität dann verzögert eingesetzt hätte. Möglich aber auch: dass nicht, oder in ganz anderer Form. Ich glaube fest daran, dass es Menschen gut tut, mit verschiedenen Einflüssen auch in jungem Alter konfrontiert zu werden. Dazu bietet ein Klassenverband zu wenig Möglichkeiten, und nicht jeder ist mit einem regen Vereinsleben oder Kirchengruppen gesegnet. Auch denkbar, dass ich ein Einzelfall oder zumindest ein Minderheitenfall bin. Aber: das mag ich nicht recht glauben, und viele meiner Freunde empfanden die Öffnung der Kurse als ähnliche Befreiung.

All dies soll nun unterbunden werden: die Schüler werden zusammen gepfercht mit den immer gleichen Gesichtern – und dies für acht Jahre. Das ist länger als eine neu geschlossene Durchschnittsehe hält. Möglich, dass es zu besseren Notendurchschnitten führt. Zu besseren, interessanteren Menschen oder einer besseren Gesellschaft wird es nicht führen.

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Freud zu Besuch

Mai. 10th | Von 0 Kommentare

Worauf ich mich bei diesem hübschen, kleinen Blog-Projekt besonders gefreut habe war die Aussicht auf vielerlei inhaltliche Experimente, die wir hier gerne starten wollten bzw. noch wollen. Endlich habe ich es nun geschafft, mich mit Storify auseinander zu setzen: Was bot sich da in den letzten Tagen mehr an, als der Twitter-Ausrutscher des Herrn Regierungssprechers? An dieser Stelle sei einmal nicht seine twitternde Rolle an sich hinterfragt (auch das ist ja gerade weit verbreiteter Sport), sondern die humoristische Aufbereitung. Ja, selbst dafür: spät dran. Trotzdem.

Meine Timeline lässt sich besonders gut mit einer Trias aus Ironie, Sarkasmus und Zynismus charakterisieren. Sehr schnell tauchen hier nicht nur die Ereignisse an sich auf sondern die entsprechenden Kommentierungen. So auch im Falle des @regsprecher.

Twitter lässt so etwas bekanntermaßen nicht durchgehen… eine Story.

Und wie finde ich nach diesem kleinen Storify-Ausflug nun den Dienst an sich? Dazu später mehr. Ein bisschen Haareraufen war jedenfalls dabei* (deswegen auch die UM TAGE verspätete Veröffentlichung) – aber auch das Gefühl: damit geht so unglaublich viel. Sehr treffende, kritische Töne gibt es derweil von Marcus Schwarze im Blog der Rhein-Zeitung.

*Denn: In der Artikelvorschau wird die eingebettete Story nicht angezeigt… erst im publizierten Artikel. Das musste ich erst mühsam heraus finden.

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